Fantasy
für Leser von 12-99
Das ganz große
Märchen
MARGANIA
Cover: Wolfgang Harms
www.harms-malereien.de
ISBN 978-3-937568-93-5
EUR 22,90
2 Romane

Veröffentlichung Januar 2008
Großformat 22 x 17 cm
388 Seiten
Spirit Rainbow Verlag

Eine spannende Reise
in die Vergangenheit.
Damals, als die Magie ganz selbstverständlich zum Leben gehörte, werden
Mirna und Jadur in die Machtkämpfe um die Zauberkrone verwickelt. Ihr
Zuhause wird zerstört, aber sie wehren sich und treten mutig gegen den
Tyrannen Akim an.
Fünf Jahre später verschwindet das goldene Muschelhorn, das den Regen
rufen kann. Die Königin des Wüstenvolkes plant die Eroberung Marganias,
um der Dürre zu entgehen. Noch ahnt niemand, wie schnell sich die
tödliche Schlinge zuzieht. Dann wird Marganias König ermordet und der
Verdacht fällt auf Mirna ...
Gefährliche Abenteuer, Liebe, Intrigen und Zauberei für Leser ab 12
Jahren und alle, die Fantasy und Märchen mögen. Die Zauberkrone von
Margania und die Fortsetzung Das goldene Muschelhorn, zwei
faszinierende Romane in einem Buch!
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Roth-Hilpoltsteiner-Volkszeitung, 5.6.08
Die Autorin Nele Mint stellte
auf der
ausverkauften Autorenbühne ihren
neuen Roman „Margania“ vor.
ROTH – Zum
fünften Mal hatte ein heimischer Autor die Gelegenheit, sich auf der
Autorenbühne Feuerlein vorzustellen, und zum fünften Mal war der Saal
der
früheren Rother Synagoge am Kugelbühl 44 – trotz hochsommerlicher
Temperaturen
- restlos ausverkauft. Die freischaffende Rother Schriftstellerin
Nele Mint
verstand es, die
Zuhörerinnen und Zuhörer mit ausgewählten Kostproben aus ihrem neuen
Roman „Margania“ auf eine
faszinierende Zeitreise zurück in
das frühe Mittelalter zu entführen. Musikalisch umrahmt wurde die
Lesung durch
vier Sänger des MGV Germania.
Seit 16
Jahren lebt Nele Mint
in
Roth. Schon von Kindesbeinen an fühlt sie sich dem Schreiben
verpflichtet. Nach
dem Jurastudium wurde sie Juristin und Rechtsanwältin, daneben
berichtete sie
als freie Mitarbeiterin der Roth-Hilpoltsteiner
Volkszeitung über Gerichtsverhandlungen und Kulturveranstaltungen. Nele Mint arbeitet
auch als
Bildhauerin, schrieb eine Zeitlang Kolumnen für die Zeitschrift
„Großeltern“
und ist ein echtes Multitalent.
„Ich
möchte mich mit Ihnen auch unterhalten
und nicht nur stur lesen“, sagte die „mittelalterlich“ gewandete
Autorin und
gab ihre Devise bekannt, nach der sie beim Schreiben vorgeht: „Ich
vertraue
meinen inneren Pferdchen, die Neugier und Fantasie heißen. Sie traben
vorwärts,
rückwärts und querfeldein. Es ist wundervoll, die Welt auf diese Art zu
entdecken.“
Besonders
herzlich begrüßte Nele Mint
den anwesenden Künstler Wolfgang Harms, einen fantastischen Realisten
aus
Nürnberg, der international bekannt und tätig ist und ein
farbenprächtiges Bild
für das Cover ihres Romans „Margania“ zur
Verfügung
gestellt hat.
„Margania ist ein
Land der Fantasie“, erklärte die Autorin, „der Roman ist eine spannende
Reise
in die Vergangenheit, als Magie und Zauberei ganz selbstverständlich
zum Leben
gehörten.“ In Margania lebten vier Völker.
Eigentlich
bestehe der fast 400 Seiten dicke Roman aus zwei Teilen. „Der zweite
Teil
entstand auf Anregung meiner Agentur“, so Nele
Mint weiter, „insgesamt
habe ich drei Jahre an `Margania`
gearbeitet, danach konnte meine Familie das Wort
`Margania` nicht mehr hören.“
Nele Mint
las zunächst Kostproben aus dem ersten
Teil des Romans vor und veranschaulichte das harte Leben des frühen
Mittelalters, indem sie Kochrezepte aus einem sehr alten polnischen
Rezeptbuch
vortrug, den Alltag der Menschen schilderte und Redewendungen erklärte,
die aus
dem Mittelalter stammen. Daneben verriet sie, dass ihr Roman auch
lokale Bezüge
enthält. Beispielsweise wird im Roman mehrfach die Stadt „Medona“
genannt. Dahinter verberge sich, so die Autorin, nichts anderes als die
Burg
und die Stadt Abenberg. Abenberg, so Nele Mint, habe sie bei der Beschreibung des Lebens
in einer
mittelalterlichen Stadt, inspiriert. Ein weiterer Quell der Inspiration
sei
auch ein geschichtlicher Vortrag über die Heidecker Kappel gewesen, der
sie
fasziniert habe.
Im zweiten
Teil ihres Romans wird der Konflikt der Menschheit um das Wasser
thematisiert.
Ein sehr ernstes Thema, eine Schreckensvision, in der dargestellt wird,
wie der
Kampf um das lebensnotwendige Wasser mögliche Kriege auslösen kann.
„Der zweite
Teil des Romans ist mit der Gegenwart sehr verbunden“, sagte die
Schriftstellerin. „Die Welt ist friedlos. Wie wir zusammenleben, wird
unsere
Zukunft bestimmen.“
Für eine
exzellente musikalische Auflockerung sorgten die vier Sänger Günter
Fink,
Reinhold Marino, Dieter Hättig und
Reinhard Wirspitzki vom MGV Germania.
Unter der Leitung von Günter
Fink boten sie stimmungsvolle Lieder unter anderem aus Kärnten, aus dem
Austertal, aus Schottland
und aus Burgund. Das vierstimmig
singende Quartett bestach durch einen ausgefeilten Vortrag, der unter
die Haut
ging. Vor allem das anrührende letzte Lied „Belle rose du printemps“,
eindeutig der schönste Titel des Abends, entließ das Publikum mit einem
Ohrwurm
und schickte es hinaus in die sternenklare Sommernacht.
Fazit: Es
war ein wunderbarer Abend. Fortsetzung dringend erwünscht!
ROBERT
UNTERBURGER
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